Selbstcheck
Gesundheitskompetente
Organisation

Gemeinsam mit zwei Praxispartnern wird ein Selbstbeurteilungsinstrument für Arztpraxen und Spitex-Organisationen entwickelt. Mit diesem Hilfsmittel kann der eigene Entwicklungsstand als gesundheitskompetente Organisation systematisch überprüft, gestärkt und zielgerichtet verbessert werden.

Ausgangslage

Je grösser die Gesundheitskompetenz von Organisationen und Fachpersonen, desto besser unterstützen sie ihre Klientinnen und Klienten dabei, informiert und eigenständig zu handeln und zu entscheiden:

  • Sie stärken chronisch kranke Menschen im Selbstmanagement.
  • Sie unterstützen Risikopatienten in der Entwicklung gesunder Lebensstile.
  • Sie nutzen eine für Patientinnen und Patienten verständliche Sprache – sowohl im direkten Gespräch als auch in der schriftlichen Kommunikation.

Doch wie gut sind die Organisationen der Gesundheitsversorgung in Sachen Gesundheitskompetenz aufgestellt? Wo besteht Verbesserungsbedarf? Und was kann eine Organisation tun, um gesundheitskompetenter zu werden?

Projekt

Will eine Organisation ihre eigene Gesundheitskompetenz stärken, muss sie zunächst ihre Stärken und vor allem auch ihre Schwächen – und damit den Handlungsbedarf – erkennen. Dies kann mit Hilfe eines Selbstbeurteilungsinstrumentes geschehen. Das Projekt «Selbstcheck Gesundheitskompetente Organisation» hat zum Ziel, ein Instrument für die Selbstbeurteilung zu entwickeln und anschliessend allen interessierten Organisationen verfügbar zu machen. Mit dem Selbstcheck werden Leistungserbringer befähigt, sich zu gesundheitskompetenteren Organisationen zu entwickeln.
Laufzeit
April 2019 bis März 2021
Fördermittel

Das Projekt «Selbstcheck Gesundheitskompetente Organisation» wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung von Gesundheitsförderung Schweiz:

Die Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) unterstützt Menschen, die von nichtübertragbaren Krankheiten (NCDs), Suchterkrankungen und/oder psychischen Erkrankungen betroffen sind oder in Bezug auf diese drei Krankheitsbereiche erhöhte Erkrankungsrisiken aufweisen.

Die Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung wurde geschaffen, um innovative Ansätze und die Entwicklung von Gesundheitspfaden entlang der gesamten traditionellen Versorgungskette zu unterstützen. Im Kontakt mit der Gesundheitsversorgung sollen Betroffene künftig vermehrt präventive Angebote nutzen können.